Joasihno

„Joashino sind Klangkünstler. Geräusche, auch Störgeräusche, extrem verstärkte und verzerrte Tön – alles wird Musik. Es entstehen ganz eigene Klangwelten, die extreme Energie gewinnen. In einem Stück schwebt man mit den Tönen wie bei einem Weltraumspaziergang mit, im nächsten elektrisieren die bebenden Bässe, die Musik klingt metallern und bedrohlich, die Töne flimmern. Dann versetzen die Musiker wieder in einen Trance-Zustand, spielen auf Blockflöte, Gitarre, hallender Gesang zu Trompeten.“

Auszug aus dem Artikel von Kristina Pöschl in der Deggendorfer Zeitung vom 2. April 2016

Martin Krejci

Martin Krejci, der Leiter des Instituts für Leistungsabfall und Kontemplation präsentiert beim TAM TAM am 24.9.2014 kurz nach dem Auftritt von "Das Ding ausm Sumpf" eindrucksvoll neuste Erkenntnisse aus seiner Forschung und verdeutlicht anschaulichst die Weltformel „μ -> 0“. Legendär die Frage eines Besuchers bei seiner Unterforderungsperformance "Was ist denn das für eine Umbaupause". Überzeugt euch selbst bei soundcloud!

Mischa Badasyan

Beim TAM TAM im Freudenreich in Berlin eröffnete Mischa den Abend mit seiner Performance "Agora". Diverse Spiegel halfen ihm dabei, seinen Körper mit allen Besuchern zu teilen. Am Höhepunkt seiner Performance zerbrach er einen Spiegel und gab jedem Besucher ein Teil davon mit auf dem Weg. 

Kofelgschroa

Die vier Jungs aus Oberammergau gaben am zweiten Tag des Benefiz-TAM TAM in Deggendorf ein Konzert vor dem Rathausturm. Während dieser illuminiert wurde, ließ das Publikum Kofelgschroa nicht vor der dritten Zugabe gehen.

Matthew Austin

Beim TAM TAM zur Primetime in der Schaustelle (Pinakothek der Moderne) spielte Matthew Austin aus Manchester zum ersten Mal mit seiner Band (Katakomb) in München.

Little Big Sea

Das Duo aus Wien sprang kurzfristig beim Campus Open Air für den Heizkörper ein und spielte die Eröffnung. Bei wärmsten Temperaturen verzauberten sie uns mit verträumten Pop und verpassten uns eine erfrischende mentale Dusche. 

https://soundcloud.com/littlebigsea

Kalif!

Beim TAM TAM in Berlin begeisterte die spontan eingesprungene Kombo Kalif! vom Label Killerrr das Publikum im Freudenreich. Sie kompensierten eindrucksvoll das unentschuldigte Fernbleiben von Friedrich Liechtenstein nach dem Soundcheck und bewiesen, warum der Frontmann als Freddie Mercury von Berlin bezeichnet wird.

Vortex Count

Javier Alonso Cadenas aus Bilbao ist beim TAM TAM in der Roten Sonne aufgetreten. Nach der Powerperformance von Jim Avignon spielte er ein 1-stündiges Set. Der Videokünstler Karambolage machte dazu die Visuals.

 

https://www.youtube.com/watch?v=yQ3wlzD6thw #t=16

kLAUS lEGAL

Beim TAM TAM in Rumänien performte der Franzose Pavel Viry aka kLAUS lEgal live im Casa Tranzit, einer ehemaligen Synagoge. Beim TAM TAM Tape Release besuchte er uns in München und würzte im Zuge seiner mISSION cATHODIQUE traditionelle afrikanische Musik mit einer Prise industrial-psyched Sound.

Calling all Monsters

Die Fashion-Performance in Hörspiel-Echtzeit beim TAM TAM im Hafen am 17.5.2013.

Die Rausfrauen

Sissi und Hermine strickten beim TAM TAM am 2.12.2011 live auf der Tanzfläche im Pathos transport theater.

Portal Klement

Beim TAM TAM bei den Kultüren am 13.10.2012 spielte Portal Klement: will o'  the wisp in der Videoinstallation von Manfred von Linprun. Aus anfänglich geplanten 30 Minuten, wurden 3 Stunden. Ein kurzer Live-Mitschnitt vermittelt einen kleinen Einblick von dieser großen Session im familiären Kreis: http://www.youtube.com/watch?v=8L4E9Fkezbs

i.e.org.i.e.n.

Akademiker von outa space nebulieren und argieren in rhythmisches licht getaucht
beim TAM TAM in Regensburg am 30. und 31.3.2012.

Martin Grossmann

Beim TAM TAM im Hafen führte am 14.5.2013 der Kabarettist sein Stück Trüffelschweine auf. Über zwei Stunden zog der Hengersberger das Publikum in seinen Bann.

Kjartan Loberg Code

Der halb Norweger und Amerikaner spielte mit seiner ungarischen Bratsche beim TAM TAM in Passau, bis die letzte Saite riss. Er harmonierte mit den DJs Carlos Menesez und Pulver Kurt perfekt. Wechselseitig steigerten sie sich zu Höchstleistungen brachten den Keller der Pizzeria Venti tre zum Kochen. Ein Video zeugt von einer herausragenden Nacht.

Jono Ono

Jonas Bachmann aus Weilheim gehört auch zu den TAM TAM-Allstars. In wechselnder Besetzung und vielfältigen Projekten, mal mit Sitar-Spieler, mal als Grafiker, stets unterstützt von Fritz Bachmann, gehört er mittlerweile zum festen TAM TAM-Ensemble.

Deparlise

Mit Sprechgesang und Tanzmusik begeisterten sie das durchmischte Publikum beim TAM TAM im Studio Schwarz am 21.2.2013.

Auf den Resten der längsten Gästeliste der Welt lies sich der Frontmann Franz Brenninger vom Publikum Begriffe aufschreiben und zauberte aus purer Langeweile eine mitreißende Live-Show.

Zur Belohnung bekam er von Mama Romania eine Extra-Obstler live serviert. Einen kurzen Einblick liefert der Drunken Trailer von Katrin Wöller, Florian Geiss, Anne M. Hilliges und Felix Jäckel: https://vimeo.com/62258480   

The hard blues contract

Besser bekannt unter dem Namen "Die Jan Menzel Band" spielte die Formation aus Deggendorf beim TAM TAM im Hafen. Das Publikum war sichtlich eingeschüchtert vom Frontmann. Ein Live-Mitschnitt steht online.

Benjamin Wesch

Beim TAM TAM unplugged am 5.9.2013 in Schauing, dem temporären Dorf der Pinakothek der Moderne, verwöhnte Benjamin das Publikum mit der Gitarre bis spät in die Nacht. Er war verantwortlich für eine einzigartige spätsommerliche Stimmung. Normalerweise spielt er in der Band Someswing.

Antiaktionsorchester

Zur Eröffnung von tam tam im Hafen spielte das Antiaktionsorchester bestehend aus Kriss Seidl, Johannes Haslinger (www.silverdolls.de) und Andreas Stoiber (http://www.monochrom.at/krach/) live in luftiger Höhe.

 

Alle Verstärker wurden von einem Palettenturm nach unten auf die Tanzfläche ausgerichtet. Mit Selbstoszillationen und Gitarren-Rückkopplungen wurde die Lagerhalle am Deggendorfer Hafen mit einem großflächigen Sound-Teppich geflutet. Alle Haare stellten sich auf und tanzten miteinander.

 

Das Publikum konnte mit sich mit einem eigens kreierten Instrument an diesem außergewöhnliches Hörerlebnis beteiligen. Nach zwei intensiven Sessions kam es zum Stage-Diving. Ein Mitschnitt von diesem legendären Abend ist zu hören unter: http://azettirecords.bandcamp.com/

 


Kirchenkonzert mit Pollyester

"Die Veranstaltung beginnt mit einem Wortgottesdienst mit Pfarrer Rainer Maria Schießler um 19 Uhr; es folgt die Vernissage um 20 Uhr. Im Anschluss präsentiert das Künstlernetzwerk "Tam Tam" die Frauenband "Pollyester" und setzt das Konzert mit einer Lichtinstallation im Kirchenraum in Szene. Die Fotografien sind nach Ausstellungseröffnung noch bis Sonntag, 12. Juni, in der Kirche St. Maximilian zu sehen." (Ankündigung des Kirchenkonzertes in der sz, online unter: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/isarvorstadt-bilder-und-schicksale-obdachloser-frauen-1.3015556)

Viktor Marek & Ashraf Sharif Khan (ASK VM)

"Wenn der hyperaktive Viktor Marek an den Reglern dreht und in die Tasten seiner Drum-Machines und Synthesizer haut, ist er vollkommen in seinem Element. Doch das Zusammenspiel mit dem pakistanischen Sitarspieler Ashraf Sharif Khan  gelang am 6. Mai im Import/Export in München auf allen Ebenen. Das 12-saitige Instrument ging eine Symbiose mit den schnellen Beats ein und heraus kam tanzbare Trance-Musik, auch wenn man die Sitar normalerweise eher mit ruhiger Meditaionsmusik verbinden würde. In diesem Fall groovte dieses Duo und verbindet, was zusammengehören muss: Sitargeschwängerte Beats zum Tanzen oder einfach nur zum Kopfnicken. Oder einfach, um die Performance dieser beiden Herren bewundern: Beide in komfortablen Ganzkörperanzügen; Links Viktor Marek, der sein Stammgetränk „Cola mit Rum“, sowie etliche Espressos genoss und wie ein Duracell-Häschen hüpfte und daneben Ashraf mit der Ruhe, Gelassenheit und dem Lächeln eines Buddahs" (Jonas Kiss).

Karl Ivar Refseth Trio

"Der Begriff "Experimental Jazz" trifft voll den Kern der Musik des Trios: Die Musiker entlockten ihren Instrumenten die ungewöhnlichsten Töne und Geräusche. Aus dem Saxophon von Christian Weidner kamen Geräusche wie aus dem Urwald, Klänge wie ein Meeresrauschen oder ein Flötenspiel. Die Melodien sind bei ihm nur Andeutungen, nur Ahnungen, die er immer wieder verwischt.

Unter das Saxophon legte sich beruhigend der Kontrabass, gezupft oder gestrichen von Matthias Pichler, nicht ohne auch in den Soli auszubrechen. Am besten konnte Karl Ivar Refseth den Hall des Kirchenraums für sein Spiel nutzen, denn der nahm die Töne des Vibraphons bestens auf. Sein Spiel wurde zu einem Klangschalenkonzert, extrem meditativ und entspannend. Aber es ging auch anders: Karl Ivar Refseth klopfte, schrammte, spielte mit dem Bogen auf seinen Platten. Das Trio deckte alle Nuancen von ruhig bis bedrohlich ab, sie ließen ihre Musik anschwillen, bis ein Sturm in der Kirche tobte.

Ein Mix aus Komposition und Improvisation sei ihr Spiel, erklärte Karl Ivar Refseth. Die Stücke sind vorgeschrieben, arrangiert, die Musiker haben ein Notenblatt vor sich. Beim Spiel entsteht dennoch immer wieder spontan eine Improvisation, die Stücke entwickeln sich ständig weiter, keins bleibt wie ursprünglich gedacht. Das Spiel des Trios ist eigenwillig, aber absolut faszinierend."

Auszug aus dem Artikel von Kristina Pöschl vom 23. April 2016 in der Deggendorfer Zeitung

Das Hobos

„Über den Das Hobos leuchtet ein blauer Himmel, weiße Wolken ziehen vorüber. Sie sind unterwegs auf Schienen, auf der Straße, das Land zieht an ihnen vorbei. Tatsächlich sitzt die dreiköpfige Band in der Schachinger Kirche: Beim Konzert am Samstagabend sorgten eingespielte Videos für besondere Effekte. […]

 

Vor dem Konzert luden Tam Tam und Reiner Würzinger zu einer Stärkung am Vorplatz der Kirche ein. Bei den kalten Temperaturen schmeckte besonders der heiße Met gut. Dicht gedrängt saßen die Besucher dann in den Kirchenbänken beieinander. Das Spiel mit Dunkelheit und Licht in der Kirche sorgte wieder für ein besonderes Erlebnis: Auf zwei durchsichtige Leinwände aus Tüllstoff über und hinter den Musikern wurden Videos der Band projiziert.

 

Diese Visuals nahmen die Zuhörer mit in die USA zur Zeit der Industrialisierung. Man fühlt sich wie auf Reise mit der Band, bewegt sich auf Schienen, auf Straßen, oder man blickt in den Himmel auf Flugzeuge. Landschaften ziehen vorbei. Ein an die Decke projezierter Himmel weitet den Kirchenraum zusätzlich. Andere Videos zeigen Eindrücke aus der Fabrik, zeigen die harte Arbeit, die Arbeiter, die Stechuhr, die den Takt vorgibt. Gleichzeitig singen Das Hobos gegen diese Entwicklung an, gegen das Gefangensein in strikten Vorgaben. Sie träumen von Freiheit und Weite, gleichzeitig schwingen melancholische Stimmungen von Wehmut, Einsamkeit und Sehnsucht mit. Mit Folk und Blues erinnert die Band an die Wanderarbeiter Hobos, die um 1900 durch Nordamerika trampten.

 

Neben diesen visuellen Eindrücken überwältigt eine Klangwolke. Man fragt sich, woher diese Töne kommen, die frei durch den Raum schweben. Dann fällt der Blick wieder auf die nur drei Musiker, die im Altarrraum fast im Dunklen sitzen und ihre Klänge in den Kirchenraum schicken, in dem sie sich selbstständig machen. Das Hobos aus dem Allgäu spielen Schlagzeug (TomSimonetti), akustische

(Leo Hopfinger) und elektrische Gitarre (Frank Nägele), dazu Mundharmonika oder elektronische Effekte. Der Gesang von Hopfinger ist verzerrt. Diese Effekte und die alten Bilder schaffen Distanz, die Songs werden im Kirchenraum zu meditativen Stücken. Das Ausharren in der kalten Kirche machte sich bezahlt, das Konzert war ein visuelles und akustisches Erlebnis, das beim Publikum, bunt gemischt aus Jung und Alt, bestens ankam.“  (Kristina Pöschl: Mit den „Das Hobos“ auf Roadtrip. Tam-Tam in der Schachinger Kirche ein Erfolg. 28.1.2016 in der Deggendorfer Zeitung)

 

 

Alien Ensemble

Foto und Text von Kristina Pöschl. Hier ein Auszug aus ihrem Artikel "Freilich passt das in die Kirche" im Feuilleton der Passauer Neuen Presse am 9.10.2015: 

 

"Eine Alternative-Band in einer evangelischen Pfarrkirche? Der Münchner Veranstalter Matthias Stadler, gebürtig aus Deggendorf, liebt ungewöhnliche Orte für seine "Tam-Tam"-Veranstaltungen mit Musik, Kunst und Kulinarik. Eine Kirche gehörte bisher nicht dazu. Eine Begegnung mit Pfarrer Gottfried Rösch gebar die Idee.

 

Die beiden holten am Mittwochabend das Alien Ensemble in die Auferstehungskirche nach Deggendorf, ein Nebenprojekt von The-Notwist-Gründer Micha Acher aus Weilheim. Nach den ersten Tönen sind alle Zweifel ausgeräumt: Die gehören hierher. Die akustisch gespielten Instrumente füllen den kleinen, hohen Raum. Der erdende Bass der Bläser, des Kontrabasses und des indischen Harmoniums zum klaren Klang der Querflöte und des Vibrafons, dazu ein Jazz-Schlagzeug. Einem Stil lassen sich die Musiker nicht zuordnen. Sie spielen nicht Musik, sie spielen Klänge und Gefühle.

 

Farben und Formen tanzen an den Wänden zur Musik, der Lichtkünstler Karambolage wirft mit einem Beamer Animationen an die Fassaden. Zu diesem Lichttanz spielen sich die sieben Musiker mit sich ständig wiederholenden Elementen in Trance. Schon beim Empfang trafen alternative "Tam-Tam"-Anhänger auf engagierte Mitglieder der Kirchengemeinde. Ein Experiment, das schlussendlich gelingt und verbindet. Sowohl der jugendliche Biertrinker, der Kulturinteressierte mittleren Alters als auch der betagte Kirchgänger verlassen nach zwei eingeforderten Zugaben das Konzert begeistert."

Pollyester

Beim TAM TAM festival auf der MS Stubnitz präsentierten Pollyester ihr neues Album "City of O". Im Schiffsrumpf des Hochseebootes aus der Fischereiflotte der DDR brachten Polina Lapkovskaja aka Polly, Yossarian alias Manuel da Coll und Benedikt Brachtel die massive Stahlkonstruktion zum Schwingen. Zum Höhepunkt des Konzerts bat Polly alle Zuschauer auf die Bühne. Nach diesen exzessiv-innigen Momenten gönnte sich die Band eine wohlverdiente Pause auf ihrer Koje. Umso mehr freuten wir uns, als sie gemeinsam zum Dancefloor zu später Stunde zurückkehrten und wild mit allen Gästen das Tanzbein zum DJ-Set von Andi Teichmann schwangen.

Attwenger

Beim Campus Open Air in Deggendorf spielte Attwenger als Headliner. Zum Glück, denn kurz zuvor zog ein starker Sturm auf und verhinderte nicht nur den Auftritt von Aloa Input, sondern auch die geplanten Projektionen. Alle Hände waren damit beschäftigt, die Technik in Sicherheit zu bringen und wasserfest zu verpacken. So heftig, wie das Gewitter war, so schnell zog es auch vorüber. Verschiedene Sonnenschirme wurden zwar in Mitleidenschaft gezogen, doch die Technik blieb heil. Pünktlich um halb 10 konnte Attwenger mit ihrer Show beginnen.   

Blumentopf

Zum ersten Mal gab der Topf ind Deggendorf ein Konzert. Zum ersten Mal wurde der obere Stadtplatz mit Hip Hop belebt. Zum ersten Mal waren sie bei TAM TAM dabei. Es war uns ein Fest. Unser Dank richtet sich auch an ihre geniale Art, die Leute zum Spenden für die Flutopfer zu motivieren.

Neoangin

Jim Avignon trat nach seiner Live-Malaktion  beim TAM TAM in der Roten Sonne am 26.3.2014 als „Neoangin“ auf. Als 1-Mann-Heimelektronikband lies er unseren Hals schmerzen und unser Herz tanzen. Erst nach der zehnten Zugabe, unzähligen Verwandlungen und akrobatischen Übungen war ein Ende seiner fulminanten Show in Sicht. Doch von einer Ruhepause konnte nicht die Rede sein. Gemeinsam mit dem Publikum bemalte Jim im Anschluss mit Kreiden den Tanzboden der Roten Sonne.

rag*treasure

Das Modelabel feierte seinen 10 Jähriges Jubiläum mit der Performance "Fixing A Hole Where The Rain Gets In - 10 Jahre an der Nadel“ beim Tanzverbot mit TAM TAM. Am laufenden Band wurden Strafzettel produziert und unseren Gästen im kuscheligen Schalformat übergestülpt. Justine Maxelon kam als Überraschungsgast aus Brüssel und unterstützte mit einem Tanzdiktat die Performance. Patrick Schimanski spielte am Schlagzeug und unterstützte die Performance mit Ausszügen aus seiner Klanginstallation "fragments in joint fluit" Die Fotos vom Auftritt machte Franz-Josef Murau und Christine Wiedemann.

Gathaspar

Gathaspar aus dem 'Freude am Tanzen' Kosmos lieferte beim TAM TAM Tape-Release in der Roten Sonne ein 80 minütiges Powerset, das nur so vor Kraft strotzte. Mit seiner brachial-sinnliche live zubereiteten Dubtechno-Tracks nahm er alle Besucher mit auf eine Reise in tiefe, versponnene Gefühlswelten.

Zum Nachhören: https://soundcloud.com/search?q=Gathaspar%20TAM%20TAM

 

 

 

Österreich-Tour mit Das Weiße Pferd und LeRoy

Bericht von Emilie Gedron auf munich again:

"A train ride. A gig in Linz. A tour bus ride. A gig in Vienna. A day in Vienna. Another gig in Vienna. A night of dancing. A car ride back to Munich again.

When put like this, it seems pretty ordinary, the life on tour is pretty minimalist : travel, look for something to eat, perform / set up / do whatever your job is, drink a lot along the way. But life on tour is also about discovering or rediscovering cities and venues, meeting old friends scattered all over the world and making new ones, and enjoying this lovely feeling of being right here right now, somewhere else with other faces, for the sole purpose of sharing your art.

Two years ago, I was diving into Das Weiße Pferd‘s music with passion, and would have never thought that one day, not only I would see them live but I would get to spend so much time witnessing the inner workings of their sound. Rehearsals, sound checks, concerts, debriefings, interactions between band members on and off stage, all of it make me dig deeper into the Das Weiße Pferd sound and make me fall in love with it even more every time.

Stadtwerk/Strom, Linz. Fluc and Dezentral, Vienna. Three wonderful venues with strong personalities, special, warm and welcoming.

Linz welcomed us with a sight of the Donau next to Ars Electronica and a forest of plants on the ceiling of Strom. Right away, the locals made us feel at home. The Tam Tam crew gave a Munich touch to the stage with Robbl’s light installations and Tam Tam Matthias’ videography while Das Weiße Pferd and LeRoy set up the stage. The crowd was sparse but sold, witnessing a lovely sandwiched set of LeRoy/Pferde/LeRoy, where energies were high on stage, with some of the best versions of these songs I know by heart and some of the greatest full or half smiles on the band members’ faces.

Maybe it was from starting drinking on the train at noon, with schnapps and beers bought in distributing machines in the Salzburg train station and the other ones that followed at the venue, but I will remember the Linz Night as a warm, fuzzy, totally relaxed yet intense one.

And Vienna. I have to say, I had high expectations for both the concerts and the city itself, and both were graciously exceeded. The Fluc party was oh, so fantastic. Watching the Munich people embrace their old friends, the open smile and then the sour, playful grimace on people’s faces as I served them the Tam Tam Welcoming Birnenschnapps, the crescendo of intensity in the audience as people fell in love with Das Weiße Pferd… Watching LeRoy work his magic afterwards as I stood behind the merch table, watching people dance to his music and to the Conny Dope and Diskopeter DJ sets. Flashing lights. Art on every surface of the bar, even the ceiling (there’s an upside down pool on the ceiling, semi-hidden, aqua-blue and even has a pool ladder MAN).

The cool thing about touring in relaxed venues is that you get to strike the morning (well, early afternoon) after, slowly, with a splitting headache and stories to tell about the night before. You find the rest of the crew in the venue, some of their faces are pale as a sheet, other have still wet hair from a well-deserved shower, and you welcome each other as if you’ve not seen one another in days. You then go for a salutary breakfast/lunch, and you hit the road again or you prepare for the next gig.

That leisure day in Vienna, before the Camión gig in Dezentral, made me yearn for more of this huge, charming city. Great exhibitions in stunning museums, hidden beauty in coffee shops and in the patchwork of sumptuous versus unkempt, modern versus romantic architecture in secondary streets.

We arrive to Dezentral, this tiny, smoky bar filled with the glow of a fire oven and friendly faces, and the journey begins again, not in a tour bus this time but in Murena’s hypnotic bass lines and Pico Be’s rippling voice intonations. The proximity made us able to follow Pico’s eyes on the lyrics, visible through the translucent tower of paper cutting the stage in two.

An hour of immersive spoken words told by one of my favourite voices in the world. The fire burns in the bar’s oven but the warmth comes from enjoying yet another exclusive, intimate concert and from my very special connection with these performances. Two surprise Murena songs after the sound voyage of Camión delay the landing back to reality.

And it’s time to move on, again. Dancing past sunrise. A ride back to Munich in dense fog that dissipates only when we reach Salzburg, just in time to watch the striking, colourful sunset that turn gigantic, snow-speckled Alps to an elusive shade of violet and set the Föhn-blown clouds ablaze.

Thanks again for letting me tag along this couple of days. Your music and laughter still ring in my ears."

www.munichagain.com/on-tour/

RUMPELN

Eine Verschnaufpause nach seinem Auftritt beim TAM TAM in Rumänien war dringend nötig. Die 2o minütige Performance von RUMPELN war vollgeladen mit elektrisierenden, euphorischen und exzessiven Momenten. Diese Spannungen übertrugen sich auf das Publikum, riss mit und fand ihr Ventil an einem Plastiktisch.

Krach der Roboter

Beim Release des tamtam.magazins war Krach der Roboter zum ersten Mal dabei. Sein fulminanter Auftritt in der Roten Sonne war das grundlegende dramaturgische Element des Abends. Nach der Vernissage von Hubert Kretschmer und dem Künstlertrio Gegenpol, den Auftritten von Jono Ono und Stuard, brauchte das Publikum frische bzw. nikotinhaltige Luft. Krach der Roboter wählte daher den Hinterausgang aus der Roten Sonne. Ein Spaziergang um den Block, zahlreiche verwunderte Blicke und ein überraschtes Publikum wurde vor dem Eingang eingesammelt. Gemeinsam starteten wir in eine mit Nebel gefüllte Rote Sonne und in eine Adrenalin getränkte Nacht.


Der Heizkörper

Die Kultband „Der Heizkörper“ spielt zum TAM TAM-Sampler Release am 26.12.2012 in der Roten Sonne Drum´n´Kontrabass, gekreuzt mit Newjazz und einer Prise Funk. Die Soundakrobaten aus dem Woid verlockten auch zum TAM TAM im Hafen am 18.5.2012 zu trashigen Meditationsübungen und spontanen Tanzpartien. Alle Gäste folgten bereitwillig in neue Klangwelten.

LLLL

Uwe und Olli besuchten uns mit ihrem vollgepacktem Passat aus Leipzig zum Tanzverbot in der Roten Sonne. Ihr aufwendiges Setup besteht aus Schlagzeug, unzähligen Synthesizern und selbst entwickelten Modifikationen. Mit dem Kuschelfaktor analoger Tonerzeugung lockten sie uns nach der Performance von rag*treasure  in psychedelische Soundlandschaften. Sie zelebrierten groovige Sequenzen, noisige Parts und eruptive Momente und ließen uns ratlos, wie rastlos zurück. Am Ende ihres Auftritts bekam man ein Gefühl dafür, woher der Bandname kommen könnte. Das Foto machte Franz-Josef Murau.

 

 

Prcls

Prcls, der Fluxuskompensator aus Wien, trat bereits zwei Mal bei TAM TAM auf. Zum ersten Mal bei der Aftershow-Veranstaltung im leeren Beutel nach dem Labyrinthbau für Conrad Electronics, wo er auch eine Videoinstallation gemacht hat. Das zweite Mal in der Roten Sonne beim TAM TAM-Sampler-Release.

Stuard

Der Singer & Songerwriter  kann sich mittlerweile TAM TAM-Allstar nennen. Trotz seines langen Anreisewegs aus Wien hat er bereits vier Mal mitgemacht. In der Roten Sonne, im Studio Schwarz, bei den Kultüren und im Hafen war er mit ganzem Herzen und vollem Einsatz mit dabei.

Neben exklusiven Einblicken in seinen aktuellen Schaffensproezess auf den Weg zum ersten Album, hat er die Leute immer wieder aufs neue in seinen Bann gezogen. Ob durch eigene Visuals, einen gemeinsamen Spaziergang mit den Gästen durch die Ausstellung oder eine eigens angefertigte Installation im Raum.

Okin Cznupolowsky

Der beste Solomusiker der Welt hat beim aller ersten TAM TAM die Richtung vorgegeben. Sein Hit "Wo ist das Schweinchen" blieb tagelang im Ohr und hat bis heute nicht den Ausgang gefunden. Auf dem TAM TAM-Sampler ist Okin mit dem neuen Hit "Siehst du ihre Nasen" vertreten.

Auch beim Benefiz-TAM TAM in Deggendorf war er mit dabei. Mit vollem Einsatz spielte er vor Blumentopf und bereitete den Jungs aus Freising den Weg.